Juna Grossmann berichtet über täglichen Antisemitismus in Deutschland

Am Montag, 15. November 2021, im Romaneum, Brückstr. 1, ist Juna Grossman zu Gast und berichtet über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus.

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung unter www.vhs-neuss.de ist erforderlich.

Juna Grossmann arbeitet in einer NS-Gedenkstätte in Berlin und beobachtet seit Jahren, wie offene judenfeindliche Angriffe zunehmen, lauter werden, bedrohlicher. Die jüdische Deutsche schildert das Leben unter diesem permanenten antisemitischen Beschuss, berichtet vom Wachsen einer Angst, die sie vor einigen Jahren noch nicht kannte, und davon, wie sie eines Tages merkte, dass auch sie mittlerweile auf gepackten Koffern lebt, bereit zur Flucht vor dem Hass, der sich auch im Internet im ungehemmter auslebt.

Wir laden Sie zu einer Diskussion mit der Buchautorin und Bloggerin Juna Grossmann ein.

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Neuss und mit der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf/Neuss.Vortrag mit Juna Grossmann

Diese Veranstaltung ist eingebunden in das bundesweite Festjahr 2021JLID, das der Verein “321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.” organisiert und der diese Veranstaltung fördert.