Stellungnahme der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf zur Kritik an der Mahn- und Gedenkstätte in der “Nacht der Museen”:
Am Ende eines intensiven Abends mit vielen wichtigen Programmpunkten rund um die Shoah, gab es abschließend einen musikalischen Beitrag. Das hat in einigen Besucherinnen und Besuchern Unbehagen ausgelöst. Doch wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass die gesamte Veranstaltung über die volle Distanz sehr würdevoll war und auch Vertreterinnen und Vertreter der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf anwesend waren. In einem Zeitzeugengespräch mit Herbert Rubinstein an jenem Abend sagte der Shoah-Überlebende, man solle “das Leben feiern”. Und um nicht mehr oder weniger ging es auch bei den musikalischen Beiträgen. Außerdem ist es sinnvoll in der aktuellen Zeit, nach neuen Möglichkeiten zu suchen, die Themenschwerpunkte der Mahn- und Gedenkstätte einem noch breiteren Publikum zu ermöglichen. Und dafür gilt es neue Ansätze zu finden.
Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf blickt auf eine sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Mahn- und Gedenkstätte zurück, die auch in Zukunft Bestand haben wird.