Kindertagesstätte 2018-04-12T15:37:41+00:00

Nadine Maier
Leiterin der Kindertagesstätte

0211 / 863 232 40

kindergarten@jgdus.de

Kindertagesstätte

Die Kindertagesstätte entstand im Jahre 1989 mit damals nur einer Gruppe. Das blieb aber nicht lange so. In den 90ger Jahren wuchs die Anzahl der Gemeindemitglieder stark an. Das hatte natürlich Auswirkungen auf die Kindertagesstätte. Nachdem eine zweite und dritte Gruppe nicht mehr ausreichten, musste die Einrichtung 2003 mit 4 Gruppen in ein neues Gebäude im Schulzentrum umziehen.

Mit der Zeit stieg die Anfrage nach Betreuungs-Plätzen für die Kinder unter 3 Jahren, somit wurden 2006  zwei weitere Gruppen für unsere kleinsten Kinder eröffnet.

Heute besteht die Kindertagesstätte aus 6 Gruppen mit 112 Betreuungsplätzen.

6 Gruppen im Überblick:

– 4 Gruppen mit jeweils 22 Kindern von 3-6 Jahren

– 2 Gruppen mit jeweils 12 Kindern von 1-3 Jahren

Seit 2012 führen wir noch 2 Großtagespflegen in denen insgesamt 18 Kinder untergebracht sind.

Im März 2017 eröffneten wir zusätzlich 2 Großtagespflegen mit ebenfalls 9 Kinder pro Gruppe.

Die Kinder werden bei uns von staatlich anerkannten Erzieherinnen und pädagogischem Fachpersonal betreut. Jeder Gruppe stehen 3 und bei unseren Jüngsten bis zu 4 Mitarbeiterinnen für eine liebevolle Betreuung zur Verfügung.

Für gruppenübergreifende Arbeiten beschäftigen wir noch freigestellten Fachleute, eine Musikpädagogin, eine Religionspädagogin, Sprachpädagogin, eine Hauswirtschaftskraft und eine Leitung mit Stellvertretung.

Die Kinder wachsen in der Kindertagesstätte in einem Umfeld von jüdischen Werten und Ritualen auf. Bei uns dürfen die Kinder ihre Religion mit allen Sinnen erleben und begreifen. Dabei haben die Erzieherinnen eine sehr wichtige Rolle, denn sie dienen den Kindern als Vorbild und Leben ihnen den jüdischen Alltag mit all seinen Ritualen, Normen und Werten vor. Die Kinder lernen im Laufe des jüdischen Jahres, die Inhalte zu den jüdischen Festen. Inhalte aus der Tora oder anderen Überlieferungen, die traditionellen Lieder, die wichtigsten Symbole und ihre Bedeutungen.  Die ganze Gruppe wird festlich mit den Bastelarbeiten der Kinder dekoriert. So wird der jüdische Alltag greifbar, man kann ihn fühlen, sehen, hören, riechen und schmecken.

Des Weiteren lernen die Kinder den Umgang mit religiösen Gegenständen und der jüdischen Speisegesetzordnung, der Kaschrut, indem sie Grundzüge inhaltlich nahe gebracht und diese auch von uns vorgelebt bekommen.

Hebräische Lieder und Gebete werden selbstverständlich bei uns in den Alltag integriert und von Kindern unterschiedlicher Kulturkreise in ihrer Bedeutung und Wirkung verstanden.

Die Familien, die unsere Einrichtung besuchen, kommen aus unterschiedlichen Ländern. Wir haben russische, rumänische, ungarische, ukrainische, israelische, französische, niederländische, deutsche und noch weitere Herkunftsländer bei uns vertreten. Die meisten Kinder sprechen und verstehen nur ihre Muttersprache, wenn sie zu uns kommen und lernen erst in der Kindertagesstätte Deutsch als Zweitsprache von den Erzieherinnen und den älteren Kindern.

Das Thema Sprachförderung ist täglich ein großer Bestandteil der Erziehung der Kinder. Die Prozesse in den Gruppen werden stets sprachlich begleitet, Erzähl- und Sprechsituationen geschaffen und Förderung in Kleingruppen-Angeboten unterstützen die Kinder beim Erwerb der deutschen Sprache.

“Hilf mir es selbst zu tun” Diesen Grundgedanken von Maria Montessori verfolgen auch wir in der  Selbstständigkeitserziehung der Kinder. Manche Kinder verbringen bis zu 5 Jahre in unserer Kindertagesstätte. Sie lernen  bei uns unter anderem selbstständig zu laufen, Sprechen, Essen mit dem Besteck, auf die Toilette zu gehen, sich anzuziehen, Konflikte zu lösen, aufräumen, helfen und vieles mehr. Es ist uns sehr wichtig, die Kinder möglichst selbstständig in die Schule zu entlassen. Wir schaffen für die Kinder ein sicheres Umfeld, geben Ihnen Halt, Unterstützung, Sicherheit und Geborgenheit, damit sie genug Raum haben um sich frei zu entwickeln.

Wir möchten die Kinder in ihren Stärken und ihrem Selbstbewusstsein unterstützen, so dass sie sich in ihrer Individualität erleben können und lernen, Akzeptanz, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft für andere Menschen zu entwickeln.

Anmeldungen für die jährlichen Aufnahmen der Kinder im August nehmen wir bis spätestens Ende Dezember des Vorjahres entgegen. Bitte wenden Sie sich an die Leitung der Einrichtung